Der Kunstraum
und die Schwabenkinder

Kunstraum Pettneu Innenraum

VON PETTNEU NACH RAVENSBURG

Die Hauptschulen Lindenberg und Weiler im Allgäu wandten sich im Frühjahr 2004 mit der Frage an den Verein KUNSTRAUM Pettneu, ob man sich an dem Schulprojekt "Schwabenkinder" beteiligen wolle, in desses Rahmen geplant war, mit 20 Kindern und fünf Lehrpersonen den historischen Schwabenkindern von Pettneu nach Ravensburg nachzuwandern. Die Leiter dieses Projekts waren Daniel Wetzel und Oskar Wucher. In „Stadelwiesers Stadel" wurden die "neuen Schwabenkinder" und deren Begleiter am Abend des 19. Juli 2004 mit dem Theaterstück "Drei Schwabenkinder" 13) empfangen. Die Pettneuerin Rosalia Zangerle erzählte den Gästen aus Deutschland in Gedichtform von der "alten Zeit" im Stanzertal. Eine Führung durch den Besitzer und letzten Bewohner, Hans Stadelwieser durch Stall, Keller und die anderen Räumlichkeiten das alten Hauses vermittelten den Allgäuer Schülern einen Eindruck davon, wie ein Anwesen beschaffen war, aus dem ein Schwabenkind kam. Die Gruppe nächtigte im Stadel und brach am Morgen zur ersten Etappe des fast 200 Kilometer langen Weges nach Ravensburg auf. Mitglieder des KUNSTRAUMS Pettneu begleitete sie bis St. Christoph. Via Presse und Berichte der Organisatoren verfolgte man in Pettneu diesen Marsch mit Interesse. Ein Gegenbesuch mit den drei Schwabenkindern aus dem Theaterstück erfolgte am 26. Oktober 2004. Auf dem Programm stand auch ein Besuch des .Museums in Wolfegg.