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Als mir die Räumlichkeiten im Keller
des Widum mit der Frage gezeigt wurden, ob ich sie für geeignet
halte, eine Galerie darin unterzubringen, war mir sofort klar,
wo die Hauptprobleme liegen: in der zu geringen Raumhöhe
und der unzumutbaren Eingangssituation. Deshalb setzt mein Entwurf
genau dort an. Außerdem ist mir wichtig, dass nicht nur
Ausstellungen, sondern auch kleine kulturelle Veranstaltungen
aller Art darin stattfinden können. Es entsteht also ein
Raumgefüge, das die Konzentration auf das Wesentliche fördert.
Wegen der relativen Kleinheit des Raumes setze ich auf konsequente
Zurückhaltung in allen Fragen der konkreten Umsetzung. Die
Zugänglichkeit vom zentralen Ortsraum wird es den Menschen
leicht machen, den Weg in den KUNSTRAUM zu finden. Hier geht es
darum, die Schneise mitten durch den Vorgarten des Widum nicht
als trennendes, sondern als verbindendes Element zwischen den
beiden Hälften des Gartens zu sehen. Deshalb der Tisch. Ich
freue mich, dass die Gemeinde Pettneu am Arlberg die erforderlichen
Geldmittel zur Realisierung bereitstellte und bewundere den enormen
Arbeitsaufwand der Mitglieder der ursprünglichen Initiativgruppe
(jetzt Verein KUNSTRAUM Pettneu). Ich bin sicher, dass genügend
inhaltliches Potential da ist, um diesen Raum zu einem Ort des
kultivierten gesellschaftlichen Diskurses werden lassen.
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