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KUNSTRAUM-Nachrichten

Der Verein KUNSTRAUM Pettneu kann wieder auf ein veranstaltungsreiches Jahr zurückschauen. Es begann im Februar mit der Ausstellung „Fetznschädl“ des Vorarlbergers Harald Gfader. Im März waren Bilder unter dem Titel „Sprisselsteine“ von Marika Wille Jais aus Tarrenz zu sehen, die sich mit Sagenhaftem befassten, „farbig sinnliche Malerei“ für Markus Hauser von der TT. Marcus Schatz aus Imst und Reinhold Neururer aus Tarrenz erfüllten im April den Kunstraum mit reichem Naturleben, digital in Drucke umgesetzt. Siehe da : Natur und elektronische Technik sind in Einklang zu bringen! Am 20. April gab es einen gut besuchten Vortrag von Barbara Pichler zum Thema „Von der Kraft der positiven Gedanken“, veranstaltet vom Katholischen Bildungswerk. Mit dem „Künstlerkollektiv UNZONE“ aus Kufstein hatten wir im Mai interessante Gäste aus dem Osten Tirols. Aus der unmittelbaren Nachbarschaft wiederum kamen Herbert Wehinger und Sebastian Hafele, die bis zum 4. Juni ihre Bilder zeigten. Weit nach Norden, nämlich nach Berlin, streckte der KUNSTRAUM seine Tentakel nach Valeska Zabel aus, deren Bilderwelten unter dem Titel „Spaziergang mit Mrs. Wallis“ auch unseren treuen Beobachter Alfred Plankensteiner von der RUNDSCHAU begeisterten. Nino Malfatti schrieb einen einfühlsamen literarischen Begleittext, Harry Triendl ging musikalisch mit feinen Soundscapes auf Zabels Bilder ein. Musikerinnen und Musiker, die zu den anderen Vernissagen spielten, waren Elisabeth Köll, Saxophon; Florian Keim, Klavier; Bernd Haas, Gitarre; die „Litzkov Briada“; Noah und David Seifert, Violinen; die Familienmusik Schauer sowie Caroline Petter und Annemarie Hörtnagl, Gitarren. Der Vorarlberger Hugo Ender berührte mit seinen meditativen Holzschnitten und Zeichnungen im Oktober. „Häuser“ nannte Angelika Ehart ihre künstlerische Suche nach der bestmöglichen Proportion, nach Harmonie und Ausgewogenheit in Form von Objekten aus gebranntem Ton und Arbeiten auf Papier. Bischof Manfred Scheuer besuchte die Ausstellung am 5. November und zeigte im Gespräch mit der Künstlerin großes Interesse für ihre Arbeiten. Er wies auch in seinen Ansprachen beim Empfang und im Gottesdienst auf die Bedeutung der Kunst für ein gedeihliches Miteinander hin.

Die Ausstellungseröffnungen sind jeweils um 19 Uhr; die Öffnungszeiten Di, Do und Sa von 17 bis 20 Uhr, am So von 15 bis 17 Uhr. Auch außerhalb der Öffnungszeiten ist ein Besuch des Kunstraums möglich (Tel.: 0676 511 7383).

 

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